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Hausordnung | AGB

Die Hausordnung dient der Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit der Anlage samt ihren Nebeneinrichtungen. Sie ist für jeden Besucher verbindlich. Mit der Benutzung des Areals erkennt der Besucher die Bestimmungen der Hausordnung sowie der sonstigen zur Aufrechterhaltung der Betriebssicherheit erlassenen Anordnungen an. Jeder Besucher der Anlage hat sich so zu verhalten, dass andere Besucher nicht gestört oder belästigt werden. Jeder Besucher ist verpflichtet, alles zu vermeiden, was die Ruhe, Ordnung und Sicherheit gefährdet oder gegen die guten Sitten verstößt.

§ 1 Geltungsbereich

(1) Die durch Aushang bekannt gemachten Allgemeinen Beförderungsbedingungen gelten für die Beförderung von Personen und Sachen und beim Aufenthalt auf dem Gelände.
(2) Zum Gelände gehören die Schlepplifttrassen und Zauberteppich, Stationen, Fahrgastbereitstellungs- und Warteräume, Bahnsteige und deren Zugänge und die Skipisten sowie der Funpark. Über deren Benutzung entscheidet der Benutzer eigenverantwortlich in freier Einschätzung seiner persönlichen Befähigung und unter ausdrücklicher Beachtung der allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen sowie auf international anerkannte Verhaltensregeln wie die FIS-Verhaltensregeln für Skifahrer.
(3) Pisten- und Wegekennzeichnungen sind im eigenen Interesse zu beachten.
Weiterhin wird auf die in § 4 näher bezeichneten Folgen verwiesen.

§ 2 Ordnung und Sicherheit

2.1. Allgemein gültige Bestimmungen
2.1.1. Schilder zur Regelung des Verhaltens der Fahrgäste sind verbindlich.
2.1.2. Vom Bahnpersonal gegebene Anweisungen zur Durchführung des Betriebes, zur Aufrechterhaltung von Ruhe, Sicherheit und Ordnung innerhalb der Bahnanlagen und im Bahnverkehr ist unverzüglich Folge zu leisten.
2.2. Sofern das Bahnpersonal keine abweichende Anordnung trifft, ist es nicht gestattet,
a) die Bahnanlage und die Räume in den Stationen, die nicht bestimmungsgemäß der Allgemeinheit oder den Fahrgästen geöffnet sind, zu betreten.
b) die Anlagen, die Betriebseinrichtung und die Fahrbetriebsmittel zu beschädigen oder zu verunreinigen, Hindernisse zu schaffen, die Bahnen oder Fahrbetriebsmittel unbefugt in Bewegung zu setzen, die dem Betrieb oder der Verhütung von Unfällen dienenden Einrichtungen zu betätigen, andere betriebsstörende oder betriebsgefährdende Handlungen vorzunehmen oder die Stützen zu besteigen. Für die Beseitigung von Verunreinigungen und Hindernissen sind vom Verursacher die Kosten oder 100,- € zu entrichten, sofern er nicht den Nachweis eines geringeren Schadens erbringt.
c) an anderen als dazu bestimmten Stellen und als der dazu bestimmten Seite der Fahrzeuge ein- und auszusteigen.
d) die Fahrzeuge - auch im Falle einer Störung - außerhalb der Stationen zu verlassen.
e) während der Beförderung zu rauchen und zu telefonieren bzw. anderweitig insbesondere Handys zu benutzen.
f) Gegenstände außerhalb der Fahrbetriebsmittel oder der Lifttrasse herauszuhalten, während der Fahrt Gegenstände wegzuwerfen, sowie sich von den Stützen der Anlage abzustoßen.
2.3. Nach Beendigung der Fahrt sind die Beförderungsfahrzeuge sowie Ausstiegsstellen in der angezeigten Richtung zu verlassen.
2.4. Mitgeführtes Sportgerät darf nicht die Sicherheit der Fahrgäste gefährden.
2.5. Bestimmungen für die Beförderung mit Schleppliften
2.5.1. Die Benutzung des Schleppliftes setzt voraus, dass der Fahrgast die erforderliche Übung und Fertigkeit für eine sichere Beförderung besitzt, damit er Dritte und den Betriebsablauf nicht gefährdet.
2.5.2. Schlepplifte sind bestimmungsgemäß zu benutzen. Es ist insbesondere nicht gestattet:
a) weitere Personen mitzuschleppen; das Mitnehmen von kleinen Kindern kann vom Bahnpersonal zugelassen werden,
b) mutwillig aus der Spur zu fahren (Slalom fahren),
c) sich ohne Notlage nur mit den Händen am Bügel festzuhalten und schleppen zu lassen, es sei denn, dass die Bauart des Schleppliftes dies erfordert,
d) den Schleppbügel zwischen die Beine zu nehmen
e) die Schlepptrasse außer zur Beförderung zu betreten.
2.5.3. Das Queren der Schlepptrasse ist nur an den dafür vorgesehenen Kreuzungen erlaubt und hat zügig zu erfolgen; der Schleppbetrieb hat Vorrang.
2.5.4. Die Fahrt kann nur an der Talstation beginnen und an der Bergstation beendet werden. Bei einem Sturz während der Fahrt sind die Schleppbügel usw. sofort freizugeben; die Schlepptrasse ist unverzüglich freizumachen.
2.5.5. Die Benutzung von Schleppliften mittels Schlitten ist nicht gestattet, ausgenommen ist die Beförderung von Rettungsgeräten.
2.5.6. Andere Sportgeräte wie Flugdrachen oder Skibobs werden nur nach Absprache mit dem Betriebspersonal befördert.
2.5.7. Hunde und andere Tiere sind auf dem gesamten Gelände an der Leine zu führen.

§ 3 Beförderung von Personen und Sachen

3.1. Der Fahrgast hat Anspruch auf Beförderung, soweit nach den gesetzlichen Bestimmungen oder sonstigen Vorschriften eine Beförderungspflicht besteht und die Beförderung mit den vorhandenen Anlagen möglich und zulässig ist. § 8 bleibt unberührt.
3.2. Die Beförderungszeiten werden in dem ausgehängten Fahrplan bekannt gemacht. Besondere Vereinbarungen bleiben unberührt, das gilt auch für im Fahrplan nicht vorgesehene Fahrten.
3.3. Auf begründetes Verhalten körperbehinderter Personen werden die Fahrbetriebsmittel zum Ein- und Aussteigen angehalten oder wird ihre Geschwindigkeit herabgesetzt. Eine Gewähr für die Eignung der Anlagen zur Beförderung solcher Personen wird nicht übernommen.
3.4. Noch nicht schulpflichtige Kinder dürfen Sesselbahnen in der Regel nur benutzen, wenn sie mit Erwachsenen zusammen befördert werden.
3.5. Die Mitnahme von Tieren, Handgepäck und Sportgeräten usw. ist nur insoweit gestattet, als dadurch keine unzumutbaren Belästigungen und keine Gefahren für Personen, Sachen oder die Anlage entstehen.

§ 4 Ausschluss von der Beförderung / Entzug des Fahrausweises

4.1. Von der Beförderung können Personen ausgeschlossen werden:
4.1.1. die gegen die Beförderungsbedingungen verstoßen oder die Anweisungen des Bahnpersonals nicht befolgen,
4.1.2. die durch eigenes Fehlverhalten - auch beim Anstellen - für Fahrgäste eine unzumutbare Belästigung darstellen oder den Betriebsablauf erheblich stören,
4.1.3. die betrunken sind,
4.1.4. die es unternehmen, sich ohne gültigen Fahrausweis oder mit einer nicht auf ihre Person ausgestellte Fahrberechtigung befördern zu lassen.
4.2. Der Fahrausweis kann Personen auf Dauer oder zeitweise entzogen werden, die:
4.2.1. die Sicherheit der Bahn- und Liftanlagen gefährden,
4.2.2. die Weisungs- und Verbotstafeln mißachten,
4.2.3. die gesperrte oder geschlossene Pisten/ Anlagen befahren,
4.2.4. die bezeichnete Wald-, Wild- und Schongebiete betreten und befahren,

§ 5 Fahrpreise und Fahrausweise

5.1. Die Benutzung der Anlagen ist nur von Personen gestattet, für die ein Fahrausweis gelöst ist. Der Fahrgast ist verpflichtet, auf Verlangen den Fahrausweis jederzeit zur Prüfung vorzulegen und diesen bestimmungsgemäß bei sich bzw. an sich zu tragen.
5.2. Die Fahrpreise werden durch Aushang in den Stationen bekannt gegeben.
5.3. Bei Verlust oder bei Nicht- oder bei nur teilweiser Benutzung eines Einzel- oder Zeitfahrausweises bis 2 Tage Gültigkeit wird kein Ersatz gewährt. Bei Verlust eines Skipasses ab 3 Tage Gültigkeit wird gegen Vorlage des Kaufbeleges einen Ersatzskipass für die Restzeit ausgestellt.
5.4. Eine anteilmäßige Rückerstattung des Fahrpreises wird nur für Mehrtagespässe bei Krankheit oder Skiunfall gegen Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung eines in der Skiregion (Kreis Masserberg) tätigen Arztes oder Bescheinigung der örtlichen Bergwacht und der Rückgabe des Fahrausweises gewährt. Maßgebend für die Erstattung ist der Tag der Antragsstellung. Anträge sind an Eiszeit Sport- und Eventmanagement Inh. Denis Wagner zu stellen.
5.5 Bei Skiunfällen wird für den Abtransport mittels Ackja, Motorschlitten oder PistenBully ein angemessener und kostendeckender Unkostenbeitrag erhoben.

§ 6 Erhöhtes Beförderungsentgelt

6.1. Ein Fahrgast ist zur Zahlung eines erhöhten Beförderungsentgeltes verpflichtet, wenn er:
6.1.1. sich keinen gültigen Fahrausweis gekauft hat,
6.1.2. sich einen gültigen Fahrausweis gekauft hat, diesen jedoch bei einer Überprüfung nicht vorzeigen kann,
6.1.3. den Fahrausweis nicht oder nicht unverzüglich beim Durchschreiten der Sperre oder Kontrolle entwertet hat oder entwerten ließ,
6.1.4. den Fahrausweis auf Verlangen nicht zur Überprüfung vorlegt,
6.1.5. widerrechtlich einen Fahrausweis benutzt oder mit einem gefälschten Fahrausweis angetroffen wird.
6.2. Das erhöhte Beförderungsentgelt des Abs. 1 beträgt das Zweifache des für diese Beförderung vorgesehenen Fahrpreises, mindestens jedoch 40,- €.
6.3. Das erhöhte Beförderungsentgeld ermäßigt sich im Falle von Abs. 1 Nr. 2 auf einen Abschlag von
10,- €, wenn der Fahrgast innerhalb einer Woche ab dem Feststellungstag der Bahn gegenüber nachweist, dass er im Zeitpunkt der Feststellung Inhaber eines gültigen Fahrausweises war.
6.4. Etwaige weitergehende Ansprüche bleiben unberührt.

§ 7 Entbindung von der Beförderungspflicht/Rückvergütung

7.1 Ereignisse höherer Gewalt, z.B. Witterungsverhältnisse, sowie Streik, Aussperrung, Betriebsstörungen oder unvorhersehbare Umstände, die die Sicherheit des Fahrbetriebes beeinträchtigen können, lassen die Beförderungspflicht um die Dauer der Behinderung und einer angemessenen Anlaufzeit verschieben oder wegen nicht behebbaren Behinderungen oder nicht zeitgerechten Behebungen entfallen.
7.2. Keine Rückvergütung erfolgt bei vorzeitiger Abreise, Ausfall der Anlagen auf Grund von Elementarereignissen (Schlechtwetter, Wind, u. a.), Betriebsstillständen einzelner Anlagen infolge Stromausfalls etc., Sperrung von Abfahrten usw.

§ 8 Haftung und Schadensersatz

8.1. Die Betreiberfirma haftet nach den jeweils gültigen unabdingbaren gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere des Haftpflichtgesetzes.
8.2. Die Betreiberfirma haftet – ausgenommen bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit
– nur für vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln. Für das Versagen technischer Anlagen,
Betriebsstörungen oder sonstige die Anlage beeinträchtigende Ereignisse, haftet der Betreiber nicht.
Für Geld oder sonstige Wertsachen übernimmt der Betreiber keinerlei Haftung. Ersatzansprüche von Gästen gegen die Betreiberfirma sind nur dann wirksam geltend gemacht, wenn eingetretene Schäden und Verletzungen dem Aufsichtspersonal unverzüglich gemeldet und protokolliert werden. Die Beweislast trägt der Geschädigte. Beschädigungen und Verunreinigungen der Einrichtungen und Anlagen verpflichten zum Ersatz des Schadens bzw. zur Erstattung der Reinigungskosten. Darüber hinaus bleibt die Strafverfolgung vorbehalten.
8.3. Die Betreiberfirma haftet insbesondere nicht für die mit der sportlichen Betätigung verbundenen sowie für die den Bergen und der Witterung eigentümlichen Gefahren.

§ 9 Fundsachen

Wer eine verlorene Sache auf dem Gelände findet und sie an sich nimmt, ist verpflichtet, diese unverzüglich dem Bahnpersonal zu übergeben.

§ 10 Verjährung

10.1. Die Ansprüche aus dem Beförderungsvertrag verjähren in 6 Monaten nach Entstehen des Anspruches.
10.2. Im Übrigen richtet sich die Verjährung nach den allgemeinen Vorschriften.

§ 11 Erfüllungsort und Gerichtstand

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Sitz der Betreiberfirma.

§ 12 Teilnichtigkeit

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Beförderungsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder nichtig sein, so bleiben die übrigen Vorschriften verbindlich. Anstelle der unwirksamen oder nichtigen Bestimmung tritt eine solche, die der nichtigen oder unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

Heubach, Dezember 2010

 
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